Schriftgröße: a a a | SitemapDatenschutz | Impressum | Kontakt
Seite drucken

Letzter Bauabschnitt im BG Brückengut hat begonnen

Mudau. (chh) Am gestrigen Vormittag ging mit dem offiziellen Spatenstich zur Erschließung des Neubaugebiets „Brückengut III“ in Mudau ein Abschnitt zu Ende. Zum Einen bildete dieser insgesamt fünfte Teilabschnitt das finale Kapitel des dritten Teils im Gebiet „Brückengut“. Darüber hinaus werden damit aber auch die gesamten Entwicklungsmaßnahmen dieser Mudauer Gemarkung, die sich seit dem Planungsbeginn 1992 über insgesamt 25 Jahre erstreckt hatten, ihrem Ende entgegen gehen.
Bis Jahresende sollen dort 15 Bauplätze in der Größenordnung zwischen 700 und 900 Quadratmetern mit direkter Glasfaserverkabelung entstehen.Zusätzlich zu den eigentlichen Erschließungsarbeiten für Straßenbau, Mischwasserkanal und Wasserleitung ist noch die Umbettung der Wasserförderleitung vom Tiefbrunnen zum Hochbehälter erforderlich. Diese durchzieht zu Teilen die Bauflächen und soll nun in den öffentlichen Straßenbereich gelegt wird. Für die zahlreichen Nutzer des Erholungs- und Freizeitgebiets „Neuhofwald“ wird am Waldrand außerdem ein PKW-Parkplatz geschaffen. Die Planung und Bauleitung liegt in Händen des Ingenieurbüros Sack & Partner/Adelsheim, die im Bereich der Wasserversorgung von den Stadtwerken Buchen als Betriebsführer der Mudauer Wasserversorgung unterstützt werden. Die Bauarbeiten selbst werden von der Firma Meny-Bau/Mosbach ausgeführt, die bereits im dritten Bauabschnitt dieses Baugebiets tätig war. Für die Straßenbeleuchtung zeichnen die Netze BW/Tauberbischofsheim verantwortlich. Gemäß einer Mitteilung der Deutschen Telekom, die durch Regio-Manager Kurt Rößling vertreten war, werden die neu entstehenden Bauplätze mit Glasfaserkabeln bis in die Gebäude hinein versorgt werden (FTTH = Fiber to the home), wodurch Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit möglich werden. Die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination wird vom Ingenieurbüro Niemesch/Mudau wahrgenommen. Insgesamt wird das Neubaugebiet „Brückengut“ dann 175 Bauplätze auf einer Fläche von 19 Hektar umfassen und voraussichtlich knapp 500 Einwohner beherbergen. Die Kosten des Gesamtprojekts werden bei rund 770 000 Euro liegen. Mit dem jetzt begonnenen Abschnitt wird auch der Ring von oben zum hangabwärts gelegenen Verlauf der Straße „Am Tauenberg“ geschlossen werden. Weichen muss die bisherige Grillhütte der Stadt, für die noch ein neuer Standort gesucht wird. Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Siegfried Buchelt waren sich zusammen mit den weiteren an der Erschließung beteiligten Anwesenden einig, dass die Attraktivität des Gebiets ähnlich hoch sein dürfte wie in den Abschnitten zuvor. Immerhin waren die Flächen aus Teil vier innerhalb von fünf Stunden vergriffen. „Bei den angemessenen Grundstücksgrößen und den sehr erträglichen Preisen von 60 Euro je Quadratmeter könnte es hier wohl ähnlich laufen“, zeigte sich Bürgermeister Rippberger zuversichtlich. Die Vertreter des Ingenieurbüros nahmen erkennbar emotional Abschied von dem betreuten Langzeitprojekt, mit dem „viele Erinnerungen verknüpft sind. Wir sind stolz auf die Teilnahme an diesem Erfolgsmodell“. Ausgangs resümierte Ortsvorsteher Buchelt nach einem kurzen Rückblick auf die Historie: „Heute ist ein erfreulicher Tag für alle Bauwilligen. Im Übrigen haben die Planungen für das künftige Neubaugebiet Rumpfener Buckel bereits Fahrt aufgenommen“.

Text und Foto: Christian Hagenbuch, Fränkische Nachrichten