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Heimat- und Verkehrsverein Mudau bleibt ein Aktivposten

Mudau. (lm) Dass sich der Heimat- und Verkehrsverein Mudau zwar fast nicht mehr mit den Grundlagen eines Verkehrsvereins beschäftigt, aber dennoch thematisch auf sehr vielen Säulen fußt, wurde in der Jahreshauptversammlung im Mudauer Weinparadies Engel ebenso deutlich wie die Treue vieler Mitglieder, von denen neun – darunter auch der 1. Vorsitzende Hans Slama – für 40 Jahre treue und engagierte Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden. Doch zunächst konnte man dem Schriftführerbericht von Willi Müller das umfangreiche Aktionspaket des Vereins entnehmen. Demnach konnte u.a. durch Eigenmittel und Zuschüsse von JSSS und Bürgerstiftung Mudau ein Großteil der Finanzierung in Höhe von 23.000 Euro zur Sanierung von 23 Kulturdenkmalen auf der Gemarkung gesichert werden. Wenn mit dem Landesdenkmalamt geklärt ist, ob der Startschuss zur Sanierung bereits vor Eingang von dessen Zuschuss fallen darf, könnte begonnen werden. In Kooperation mit dem BdS wurde ein Heft mit den Öffnungszeiten der Mudauer Geschäfte und Dienstleister samt Liste von A bis Z erstellt. Der Arbeitskreis „Demografie“ hatte eine erfolgreiche Serie von Veranstaltungen über Digitalisierung zu verzeichnen und die Vorträge von Metropolregion und Dr. Dr. Scheibe (Schinderhannes) waren sehr gut angenommen worden. Am Stadtgarten waren zwei Infotafeln aufgestellt worden und die Anstrengungen von Hans Slama und Klemens Scheuermann zum geplanten „Hölzerlipspfad“ sind soweit gediehen, dass er zwischen Heidelberg und Schimmeldewog mit vier Schildern ausgezeichnet wird. Für die anderen Orte ist noch das Interesse und Engagement der jeweiligen Gemeindeverwaltungen notwendig. In drei sehr intensiven Vorstandssitzungen hatte man die ganzen Aktivitäten besprochen und organisiert und die Geselligkeit wurde bei der Jahresabschlussfeier Im Café Waldfrieden gepflegt. Weiter informierte Willi Müller über den sehr zufriedenstellenden Verkauf des Jahrbuchs „M16“ und a us der Statistik über aktuell 143 Mitglieder des HVV. 1. Vorsitzender Hans Slama ergänzte in seinem Bericht, dass die gut angenommene Vogelstimmenwanderung soll in zwei Jahren wiederholt wird, man sich an der Ausstellung „Heimatfront“ beteiligt hatte und Dank der JSSS ein weiteres Bild von Arthur Grimm erworben werden konnte. In seinem Ausblick erfuhr man von geplanten Kooperationsveranstaltungen mit dem Wodan zum 200. Geburtstag des Fahrrads, mit dem VdK über „Pflegeversicherung“ und der ev. Kirchengemeinde zu 500 Jahre Reformation. Weiter wiederholte Slama seine Einladung zu den interessanten Dialektabenden und informierte über den Stand seines neuen Buches über die verschwundenen Dörfer im Odenwald. Da die Kassenprüfer Kurt Henn und Klaus Noß laut Roland Schölch zu dem akribischen und korrekten Kassenbericht von Schatzmeister Uwe Hofmann keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatten, fiel die Entlastung seitens der Mitglieder – auch als Dankeschön für die viele Arbeit – einstimmig aus. Anschließend oblag es dem 1. Vorsitzenden Hans Slama „treue alte Kameraden“ für 40 Jahre im HVV mit der Ehrennadel in Gold samt Urkunde auszuzeichnen. Es waren dies Giovanni Bianco, Manfred Damm, Herbert Laaber, Karl-Josef Schäfer, Rudolf Thier, Cornelia Unseld, Max Walter und Dieter Gräber. Seine eigenen 40jährigen Verdienste wurde von Alois Friedel gewürdigt, denn er hatte nach seinem Eintritt am Aschermittwoch 1977 immer überdurchschnittlich engagiert, außerdem von 2003 bis 2009 als 1. Vorsitzender, danach als Beirat und seit 2012 wieder als 1. Vorsitzender agiert. Danach stimmten die Anwesenden noch einstimmig dem Vorschlag zu, die Hütte beim Minigolfplatz an die Gemeinde zu verkaufen, was in den Grußworten von Bürgermeister Dr Norbert Rippberger und Ortsvorsteher Siegfried Buchelt als vernünftige Entscheidung Resonanz fand. Beide waren der Meinung, dass der HVV seine Finanzen in den vielfältigen kulturellen Aktionen sehr viel sinnvoller einsetzen könne und dankten den Verantwortlichen für 35 Jahre verantwortungsvolle Instandhaltung des Kiosk-Häuschens. Deutlich wurde in ihren Ausführungen auch, dass der überdurchschnittlich engagierte HVV nicht nur in die Vergangenheit sondern gleichermaßen erfolgreich in die Zukunft blicke