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VdK setzt sich für "barrierefreie" Umwelt ein

Schloßau. (lm) „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Unter diesem Motto stand die Jahreshauptversammlung mit anschließender Winterfeier des VdK- Ortsverbandes Schloßau in der örtlichen Turnhalle. Ortsverbandsvorsitzender Hans Androsch zeigte sich erfreut über die gute Resonanz der Veranstaltung seitens der Mitglieder und über die Anwesenheit von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Herbert Münkel und Brigitte Einig in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Kreis-, Bezirks- und Landesverbandes. Einen besonderen Dank übermittelte er an die Mitglieder des Ortsvorstandes für ihre zuverlässige und engagierte Mitarbeit in den verschiedensten Bereichen des Sozialverbandes. Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder erinnerte Schriftführer Bernd Grünewald an die Aktivitäten und Veranstaltungen im vergangenen Jahr. So u.a. an die harmonische Jahreshauptversammlung, an die Inhalte der Vorstandssitzungen in den Privaträumen des Vorsitzenden, an den „Runden Tisch“ als Diskussionsrunde des Kreisverbandes in der Alten Mälzerei Mosbach und an die Kreisverbandskonferenz an gleicher Stelle. Präsent war man auch beim Familientag des Kreisverbandes in Hardheim sowie bei verschiedenen Jubiläen und Festlichkeiten der Mitglieder mit Präsentübergaben. Hinzu kamen fachliche Beratungen und Hilfestellungen für Rat suchende Mitglieder im Bereich von Rentenangelegenheiten, Pflege- und Versorgungsleistungen. Als erfreulich nannte Grünewald den wiederum leicht angestiegenen Mitgliederstand im Schloßauer Ortsverband mit seinen aktuell 84 Mitgliedern. Als größter Verband der Menschen mit Behinderung sei der Sozialverband der Meinung, eine barrierefreie Umwelt nutze nicht nur mobilitätseingeschränkten behinderten Menschen, sondern auch vielen älteren Menschen, betonte Ortsverbandsvorsitzender Hans Androsch. Im Neckar-Odenwald-Kreis könne man auf immerhin 6.500 Mitglieder stolz sein. Man setze sich auch weiter für ein qualitativ hochwertiges Gesundheitswesen ein, insbesondere bei uns im ländlichen Raum mit der Maßgabe, dass Gesundheit für alle bezahlbar sein muss. Hans Androsch: „Damit das Gesundheitswesen auch zukünftig diesen Anforderungen gerecht wird, ist eine sofortige Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung zwingend notwendig“. Durch das Nebeneinander der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung seien die Gesundheitsrisiken der Versicherten unsolidarisch verteilt. „Es darf keine medizinische Versorgung erster und zweiter Klasse geben“. Aus diesem Grund setzte sich der VdK u.a. für eine Erwerbstätigenversicherung ein, in die alle einbezahlen um dem Begriff Solidarität zum Leben zu verhelfen. Im Bereich der Pflegeversicherung können immer weniger Menschen die Heimkosten bezahlen und benötigen zusätzliche staatliche Unterstützung. „Eigene Pflegebedürftigkeit und die Pflege von Angehörigen darf nicht zur Armutsfalle werden, was auch für die Rentenversicherung gilt“. Im Anschluss an diese Ausführungen oblag es dem Ortsverbandsvorsitzenden zusammen mit Brigitte Einig, einige besonders verdiente und langjährige Mitglieder auszuzeichnen. So erhielt Birgit Klohe die Ehrenurkunde und das goldene Treueabzeichen des VdK-Sozialverbandes für ihre 25jährige Mitgliedschaft und ihre ehrenamtliche Tätigkeit als langjährige Schatzmeisterin, Revisorin und Vorstandsmitglied. Das Treueabzeichen in Silber für 10jährige Mitgliedschaft erhielten Wolfgang Hofmann, Klaus Kreis, Wilhelm Landeck, Gudrun Schork, Bernhard Trunk, Karl Weber und Waltraud Weber. Nachdem Ulrike Landeck in der Funktion als Schatzmeisterin über einen zufrieden stellenden Kassenstand berichtet und Birgit Klohe auch für Werner Schmied seitens der Kassenprüfer keinerlei Beanstandungen zu vermelden hatte, wurde in den Grußworten der Gäste der hohe soziale Aspekt des Schloßauer Ortsverbandes und dessen auf Mitmenschlichkeit begründeten Aktivitäten gewürdigt. Dem offiziellen Teil schloss sich ein gemütliches Beisammensein im Rahmen einer Winterfeier an, das durch eine ebenso interessante wie humorvolle Lesung mit „Boli“ Harald Grimm bereichert wurde.