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Warum es keine Weihnachtslärche gibt

Diese Frage stellte sich nicht nur Josef Guggenmoos in seiner gleichnamigen Geschichte, sondern auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Schloßau. Die ortsansässige Kräuterpädagogin Sigrid Wünst besuchte die Kinder und stellte die verschiedenen heimischen Nadelbäume vor. Lärchenzweige, Kiefer oder Föhre, Tanne und Fichte wurden genau betrachtet, befühlt und den dazugehörigen Zapfen zugeordnet. Die Zuhörer staunten nicht schlecht, als sie erfuhren, dass auf dem Waldboden in der Regel keine Tannenzapfen zu finden sind, sondern dass es sich dabei um Fichtenzapfen handelt. Auch die Bedeutung und Verwendung von Baumharz wurde besprochen. Die Kinder hatten die Gelegenheit, eine Harzsalbe auszuprobieren und erfuhren, dass sie bei Erkältung und Verletzung eine heilende Wirkung hat. Früher, so berichtete Frau Wünst den aufmerksamen Zuhörern, wurden Harzkugeln zur Wundheilung und Spreißelentfernung verwendet. Die Kinder wurden ermuntert, mit offenen Augen die Weihnachtsbäume zu betrachten und herauszufinden, welche Art von Nadelbaum ihr Christbaum ist.