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Kurzweilige "Musikparade" im Rathaushof

Mudau. (lm) Die Organisation und Durchführung der 26. Mudauer Musikparade konnte durchaus als Feuertaufe für das neue Vorstandskleeblatt des Musikvereins „Harmonie 1872“ mit Rebekka Kern, Katharina Schwing, Stefan Schüßler und Jan Breunig gesehen werden. Und die vier bestanden mit Bravour, das bescheinigte ihnen neben den Ehrenvorsitzenden Norbert Banschbach und Reinhard Münch auch ein an beiden Tagen voll besetzter Rathaushof mit einem begeistertem Publikum. Das ausgewählte Musikprogramm war ebenso kurzweilig wie abwechslungsreich und qualitativ hochwertig und das tolle Sommerwetter tat ein Übriges, obwohl die Verantwortlich diesbezüglich auf alle Eventualitäten vorbereitet waren. So war schon bei der Eröffnung mit dem versierten Faßanstich durch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger und OV-Stellvertreter Patrick Fischer kaum mehr ein freier Platz unter den tollen Zelten, die am Samstag ausschließlich als Schattenspender dienten, und daneben zu finden. Den musikalischen Start meisterte dabei gekonnt und mit beachtlichem Repertoire die Jugendkapelle des MV Mudau unter Dirigentin Julia Fertig im Beisein des Ehrenpräsidenten des Blasmusikverbandes Odenwald-Bauland sowie Ehrendirigenten Gerd Münch und zahlreicher Ehrenmitglieder, Freunde und Gönner. Abgelöst wurde der Nachwuchs durch das VöG-Parforcehornbläser-Ensemble Odenwald unter Leitung von Dr. Edmund Link, das mit seinem musikalischen Kontrastprogramm trotz relativ jungen Bestehens schon jetzt große Beachtung in der Blasmusikszene genießt. Mit – im wörtlichen Sinn – Pauken und Trompeten folgte den Parforcehornbläsern und ihrem abschießenden „Jägers Lebewohl“ der Musikverein Kirchzell unter Stabführung von Alexandra Loster mit schmissiger Stimmungsmusik, dem zum Finale des ersten Festtages die Schloßauer Musikanten unter Dirigat von Uwe Prokisch den perfekten Ausklang bescherten. Der Sonntag startete beim traditionellen Frühschoppen nicht weniger schwungvoll mit den Musikfreunden aus Trennfurt unter den Dirigenten Michael Köhler und Walter Zöller bevor das Überraschungsprogramm seinen Lauf nahm.