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VdK Schloßau bleibt unter bewährter Führung

Schloßau. (lm) Auf eine weiterhin leicht steigende Mitgliederzahl mit aktuell 85 Personen kann der VdK-Ortsverband Schloßau stolz sein. Wie Ortsverbandsvorsitzender Hans Androsch im Rahmen der Jahreshauptversammlung mit anschließender Winterfeier in der örtlichen Turnhalle betonte, sehe man den Grund der allgemein positiven Entwicklung des Sozialverbandes u.a. darin, dass sowohl die Schere zwischen arm und reich weiter auseinander gehe als auch die Zahl von Rat- und Hilfesuchenden in den verschiedensten Sozialfragen stetig zunehme. So präsentiere sich auch der Ortsverband mit seinen Aktivitäten weiter als kompetenter und vertrauensvoller Partner besonders bei Rechts- und Rentenfragen in einem demografischen Wandel. Neben einer stattlichen Zahl von Mitgliedern dokumentierten mit ihrer Anwesenheit auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Ortsvorsteher Herbert Münkel, Franz Brenneis als Vorsitzender des VdK-Mudau und Klaus-Dieter Klopsch als Mitbegründer des Arbeitskreises „Demokrafischer Wandel“ den hohen sozialpolitischen Stellenwert des Sozialverbandes in Schloßau. Nach dem Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen Mitglieder erinnerte Hans Androsch an die eigenen Aktivitäten und ging zudem auch auf die allgemeine soziale Entwicklung in Deutschland ein. Dass auch ein VdK-Ortsverband auf das ehrenamtliche Engagement seiner Mitglieder, dem Vorstandsteam und den zahlreichen Helfern im Hintergrund in den verschiedensten Bereichen angewiesen ist, sei in Schloßau keine Grundforderung sondern bereits gelebter Bestandteil in der örtlichen Gemeinschaft und darüber hinaus. Daher galt sein Dank allen, die sich für die Umsetzung von Inhalten aus der allgemeinen Sozialarbeit des VdK mit seinen bundesweit mehr als 1,8 Mio. Mitgliedern engagiert hatten. Schriftführer Bernd Grünewald erinnerte in seinem Jahresrückblick an die vergangene Winterfeier, die Vorstandssitzungen in den Privaträumen von Hans Androsch, an die Diskussionsrunde des Kreisverbandes als „Runder Tisch“, an die Kreisverbandskonferenz und an das Treffen der Frauenvertreterinnen. Präsenz zeigte man bei runden Geburtstagen, Jubiläen mit Übergaben von Präsenten und bei örtlichen Veranstaltungen, ohne dabei die Hilfestellungen in diversen Sozialfragen zu vergessen. Im Anschluss oblag es dem Ortsverbandsvorsitzenden zusammen mit der 2. Vorsitzenden Gerlinde Keller, einige langjährige Mitglieder für ihre Treue zum VdK-Sozialverband auszuzeichnen. Das Treueabzeichen in Gold erhielten für 25jährige Mitgliedschaft Alfred Baier, Markus Peiss und Bernd Grünewald, der außerdem seit 25 Jahren das Amt des Schriftführers äußerst zuverlässig ausübt. Mit dem silbernen Treueabzeichen für 10 Jahre Mitgliedschaft wurden Rita Frauenschuh, Brunhilde Maurer, Edeltrud Kohler und Bernd Farrenkopf ausgezeichnet. Nach dem Bericht von Kassenwartin Ulrike Landeck über eine zufrieden stellende Finanzausstattung des Vereins und dem Bericht der Kassenprüfer Reinhard Schmied und Birgit Klohe ohne Beanstandungen, brachten die Neuwahlen zur Vorstandschaft unter der Leitung von Bürgermeister Dr. Rippberger folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Vorsitzender Hans Androsch, 2. Vorsitzende Gerlinde Keller, Schriftführer Bernd Grünewald, Kassiererin und Frauenvertreterin Ulrike Landeck, Beisitzerin Vanessa Hemberger, Revisoren Reinhard Schmied und Birgit Klohe. In den Grußworten der Gäste wurde die enge Einbindung des VdK-Ortsverbandes in die Gemeinschaft gewürdigt und der hohe soziale Status hervorgehoben. Außerdem gab Dr. Rippberger einen kurzen Abriß über die Mudauer Aktivitäten zur Barrierefreiheit, die mit der entsprechenden Sanierung des Rathauses in diesem Jahr weiterverfolgt wird. Unter dem Punkt „Wünsche“ übergab Bernd Grünewald im Namen der Vorstandschaft noch ein größeres Dankeschön-Präsent an den 1. Vorsitzenden Androsch, der sein Amt im 3. Jahrzehnt ausübt und im vergangenen September seinen 70. Geburtstag feiern konnte. In einem 20-Minütigen Vortrag beleuchtete der Referent, Klaus-Dieter Klopsch, die Rahmenbedingungen für den Erhalt der Selbständigkeit im Alter in einer Dorfgemeinschaft. Diese Selbständigkeit bedeute für ihn die eigenverantwortliche Organisation des Alltags. Um sie zu erhalten müsse es Unterstützungssysteme in der Familie, der Nachbarschaft und der politischen Gemeinde geben. Der Einzelne trage die Verantwortung dafür, diese Unterstützung abzurufen und zu akzeptieren. Klaus-Dieter Klopsch führte durch die Vielzahl von Aufgaben, die der Mensch heute in seinem Alltag bewältigen muss. Je nach Lebensabschnitt schwankt die Gewichtung der Einzelaufgaben, die Gesamtheit des Aufwands und der Komplexität bleibt jedoch unverändert: Statt Zeitaufwand für Bildung wird im Alter die Zeit für die Arztbesuche gebraucht, statt Interesse für neue Medien stehe nun lebensabschnittsgerechte Ernährung im Mittelpunkt. Die Herausforderung für die Menschen sei groß, aber mit Ergänzungen bei den Unterstützungssystemen und dem gesteigerten Verständnis, dass Eigenverantwortung unersetzbar ist, seien auch die Erfolgsaussichten viel höher als früher – so der Referent. Im Anschluss traf man sich zur Winterfeier mit geselligem Beisammensein.