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Vandalismus wird zur guten Sache

Mudau. (lm) Wie aus einem unverständlich gemeinen Hinterhalt eine richtig gute Sache werden kann, demonstriert in Mudau Mathias Hemberger. Aus seinem „Erntebestand“ an Christbäumen wurden von unbekannten Vandalen über 400 Stück „geköpft“ bzw. die Spitze abgesägt. Ein enormer finanzieller Schaden, vom Arbeitsaufwand ganz zu schweigen. Das ist jedem Christbaumpflanzer klar, und das war auch seiner regionalen Konkurrenz bewußt. Umso überraschter war Mathias Hemberger, als zwei Tage nach der Tat am frühen Morgen ein Hänger mit 200 frisch geschlagenen Christbäumen als Spende und Zeichen der Solidarität von den Firmen Odenwaldtannen Bechtold, Tannen Galm GbR, Weihnachtsbäume Stich und Baumschule Bopp auf seinem Hof stand. Damit hatte er nicht gerechnet, doch die Kollegen meinten „das hätte uns auch treffen können“. Und genau diese Solidarität brachte ihn auf die Idee, die mutwillig geschändeten Bäume unter dem Motto „Wir sind auch ohne Spitze“ als besondere Bäume der Solidarität für den Menschen und die Natur und gegen Vandalismus zugunsten des Fördervereins für Krebskranke Kinder e.V. Freiburg zu verkaufen. Dieser Verkauf findet am Samstag, den 9. Dezember und am Sonntag, den 10. Dezember im Alten Sägewerk Link in Mudau statt. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich kräftig an dieser Aktion zu beteiligen.