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"Wo Tacitus der Wind ins Gesicht blies"

Mudau. In die Zeiten des römischen Reiches versetzt wurden die zahlreichen Teilnehmer, darunter auch einige Interessenten aus dem Rhein-Neckar-Raum, im Rahmen der ,,5. Limes-Stafette“ unter dem Titel „Wo Tacitus der Wind ins Gesicht blies“, als die ausgebildeten Limes-Cicerones auch den Odenwaldlimes zwischen Schloßau und Scheidental fachkundig präsentierten.

In enger Kooperation mit dem Heimat- und Verkehrsverein Mudau unter Vorsitz von Hans Slama hatte die Gemeinde Mudau aufgrund der großen Nachfrage diese Führung in das Mudauer Sommerprogramm mit aufgenommen. Diese ganz spezielle Veranstaltung machte die Geschichte der römischen Epoche am Odenwaldlimes wieder erlebbar. Dabei versetzten die Limes-Cicerones aus Elztal und Osterburken um Hans Slama, alias Ritter des Römischen Reiches, ihre Gäste in die damalige Zeit und und nahmen sie mit auf eine Zeitreise in die Lebensweise und den Wachdienst der Soldaten. Nachdem man vom Streifenhaus in Schloßau über die dortigen Ausgrabungen zum Kohortenkastell Scheidental gewandert war, erwartete die geschichtsinteressierten Gäste ein kleines römisches Zeltlager, das das römische Leben eindrucksvoll darstellte. Erläuterungen durch die Limes-Cicerones um Hans Slama zu Kleidung, Waffen, Bezeichnungen, Kriegsstrategien und vieles mehr fanden genau so aufmerksame Zuhörer wie entsprechendes Filmmaterial Zuschauer fand. In unmittelbarer Nähe zum Kastell zeichneten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Scheidental in ihrem Feuerwehrgerätehaus für eine gewohnt ausreichende Bewirtung der Führungsteilnehmer verantwortlich. Der Rücktransport nach Schloßau erfolgte abschließend der außergewöhnlichen Exkursion mit dem Bus. (L.M.)