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Osterkonzert

Schloßau. Mit einem anspruchsvollen und kurzweiligen Programm im Rahmen des traditionellen Osterkonzerts in der örtlichen Turnhalle warteten die ,,Schloßauer Musikanten“ des Musikvereins auf.

Neben den musikalischen Interpretationen unter der Leitung von Kornel Eck standen auch Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder sowie die Ernennungen von Heinz Czerny, Hilmar Hemberger und Günter Mechler zu Ehrenmitgliedern im Mittelpunkt der Veranstaltung vor zahlreichen Musikfreunden. Ein besonderer Willkommensgruß des 1. Vorsitzenden Herbert Münkel galt neben Bürgermeisterstellvertreter Dr. Edmund Link, Ortsvorsteher Franz Brenneis, Präsidiumskollegen Helmut Milly und dem Präsidenten des Blasmusikverbandes Odenwald-Bauland Gerhard Münch auch den Vertretern der örtlichen Vereine, Gastabordnungen befreundeter Musikvereine, der Stadtkapelle Kuppenheim mit Dirigentin Monika Gutmann und den Gästen vom Musikverein Rüdenau. Der Vorsitzende dankte allen, die am zustande kommen dieses Osterkonzerts beteiligt waren und besonders den Musikerinnen und Musikern für ihr Engagement auch zur Erhaltung der örtlichen Kultur. Passend zur römischen Vergangenheit von Schloßau eröffneten die Schloßauer Musikanten den 1. Konzertteil mit dem ,,Salve Imperator“ von Julius Fucik, dem sich glanzvoll die Ouvertüre ,,Vorhang auf“ von Hans Kolditz anschloss. Nicht in bezug auf das Badnerland, sondern an den namensgleichen Ort Baden in der Nähe von Wien, bezog sich der anschließende Konzertwalzer ,,Bad`ner Mad`ln“ von Frank Pleyer, der auch Lehrer von Julius Fucik war. Die Charakteristik dieses anspruchsvollen Werkes ist ursprünglich eng an die Wiener Musikgeschichte angelehnt und dadurch eigentlich den reinen Streichinstrumenten vorbehalten. Um so erstaunlicher war die musikalisch harmonische Umsetzung durch blasmusikalische Komponenten, was Kornel Eck und seine Musikanten glänzend gelang. Den Abschluss des 1. Teils bildeten ,,Variations on a French Folksong“, ,,James Bond 007“, ,,das bekannte ,,Mamma Mia“ und der ,,Schwabengruߓ als Konzertmarsch von Gustav Lotterer. Als Überleitung zum 2. Konzertteil oblag es dem 1. Vorsitzenden Herbert Münkel und dem Blasmusikpräsidenten Gerhard Münch, einige langjährige und besonders verdiente Mitglieder auszuzeichnen. Den Wappenteller mit Ehrenurkunde für seine 25jährige Mitgliedschaft im Musikverein Schloßau und seine stete Zuverlässigkeit am Bariton erhielt Trudbert Mechler. Der Geehrte habe viel für den Verein geleistet, so auch kürzlich bei der Renovierung des Probenraumes. Gerd Münch schloß sich der Ehrung mit der Ehrennadel in Silber des Bundes Deutscher Blasmusikverbände an.Auf stolze 40 Jahre können Heinz Czerny, Günter Mechler und Hilmar Hemberger als aktive Musiker zurückblicken, die aufgrund ihrer vielfältigen Verdienste zu Ehrenmitgliedern beim Musikverein Schloßau ernannt wurden. Günter Mechler als 1. Tenorhornspieler, begleitet seit vielen Jahren im Verein die Position als 2. Vorsitzender und gilt als feuriger Anhänger der Blasmusik. Hilmar Hemberger verstärkt die Schloßauer Musikanten als 1. Flügelhornist und habe sich in der Vergangenheit auch einen Namen in verschiedenen Tanzbands gemacht. Auch als Beirat in der Vorstandschaft leistet der Geehrte wertvolle Arbeit für den Verein. Als 2. Flügelhornist gilt Heinz Czerny ebenfalls als Institution im Musikverein und bei fast allen praktischen Arbeiten könne man auf ihn zurückgreifen. Sein sorgendes und verantwortungsvolles Wesen habe im Verein und in der Vorstandschaft Maßstäbe gesetzt. Dem Dank seines Vorredners für 40 Jahre aktives Musizieren konnte sich Gerd Münch mit der Ehrennadel in Gold des Bundes Deutscher Blasmusikverbände anschließen. Außerdem erhielten Trudbert Mechler und Günter Mechler noch die Ehrennadel in Silber des Blasmusikverbandes Odenwald-Bauland für 25jührige Tätigkeit in der Vorstandschaft. Seinen besonderen Dank richtete der Präsident des Blasmusikverbandes zum einen an die Musiker und Musikerinnen der „Schloßauer Musikanten“ mit ihrem Dirigenten Kornel Eck, die hervorragende Repräsentanten ihres Musikgenre seien. Zum zweiten richtet sich sein Dank an die Präsidiumskollegen Helmut Milly und Herbert Münkel für die tatkräftige Unterstützung in der Verbandsarbeit. Passend zu diesen Ehrungen leitete der ,,Hymnus Festalis“ von Julius Fucik zum 2. Orchesterteil – den die Musikanten aus Rüdenbau bestritten unter der musikalischen Leitung von Alberto Herkert - über, der mit dem ,,Mährischen Tanz Nr. 4“ von Frantisek Manas, der ,,Kilkenny Rhapsody“ von Kees Vlak und ,,Stephen Foster in Concert“ mit einer konzertanten Fantasie fortgesetzt wurde. Mit dem Solo für Flöte ,,El Condor Pasa“, dem bekannten ,,My Way“ und dem ins Ohr gehenden Marsch ,,Gruß an Eger“ von Georg Stich beendete die Gastkapelle das traditionelle Schloßauer Osterkonzert, das sich nahtlos an die hervorragenden musikalischen Genüsse der Vergangenheit anschloss und einen kulturellen Höhepunkt im noch kurzen Jahr in der Gemeinde Schloßau darstellte. (L.M.)