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Ehrung für Willi Dambach

Mudau. Stehende Ovationen in einer sehr gut besuchten Odenwaldhalle dokumentierten den großen Respekt, die unübersehbare Zuneigung und Achtung aller anwesenden Mudauer und Mitglieder verschiedener Kolpingfamilien für den 85jährigen Willi Dambach, dessen ehrenamtliches Lebenswerk im Rahmen der diesjährigen Theaterpremiere mit der höchst seltenen Auszeichnung der Ehrennadel des Diözesanverbandes Freiburg gewürdigt wurde.

Wie Gerhard Köhler als 2. Vorsitzender der Kolpingfamilie Mudau betonte, habe der Geehrte mit seiner Persönlichkeit die Gemeinschaft in den vergangenen Jahrzehnten außerordentlich positiv geprägt. „Ohne ihn wäre die Kolpingfamilie Mudau nicht eine so gefestigte Gemeinschaft wie sie es heute ist.“ Willi Dambach konnte in der jüngsten Vergangenheit einige Jubiläen feiern. Im Spätherbst die Goldene Hochzeit mit seiner Frau Elisabeth, Anfang Januar seinen 85. Geburtstag und seine 70jährige Mitgliedschaft in der Kolpingfamilie. Auf Vereinsebene habe er inzwischen alle Würdigungen, die möglich sind erfahren können, doch seine Verdienste seien bis zum Diözesanverband Freiburg vorgedrungen. In seiner Laudatio gab Köhler bekannt, dass Willi Dambach bereits 1935 in den Gesellenverband Mudau eingetreten sei und sein Herz schon kurze Zeit später ans Theaterspielen verloren habe. Und jedes Theaterstück mit ihm sei ein Erlebnis gewesen. Seine letzten Auftritte waren beim Heimatfest 2002 als würdevoller Bischof und beim Jubiläumsstück 2004 „Die spanische Isabella“ als Abt. Wolfgang Hilpert, Vorsitzender der Kolpingfamilie Eberbach und des Bezirks Mosbach würdigte die fünf Jahrzehntelangen Verdienste von Willi Dambach in der Vorstandschaft der Mudauer Kolpingfamilie als Vorsitzender, Schriftführer und Vertreter der Senioren. Außerdem die 60 Jahre in der Theatergruppe als Schauspieler, Regisseur und Souffleur. Der Geehrte habe zu jeder Zeit ganz nach der Devise Kolpings „verantwortlich gelebt und solidarisch gehandelt“. Er sei arbeitsam, fleißig, lebe in Eintracht mit seinen Mitmenschen und ganz besonders mit seiner großen Familie und jederzeit zu einem Scherz aufgelegt. „Willi Dambach hat auch in schwierigen Zeiten immer Flagge gezeigt“. In Anerkennung seiner Verdienste würdige ihn der Diözesanverband Freiburg mit der äußerst seltenen „Goldenen Ehrennadel“ samt Urkunde. Vorsiteznder Günter Hört dankte dem Geehrten im Namen der Kolpingfamilie Mudau mit einem Ölgemälde von Karl-Heinz Gräber und überreichte Ehefrau Elisabeth einen Blumengruß. (L.M.)