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Schernemer Eckenarre waren in Hochform

Scheidental. Im wiederum toll mit den Farben der Ecke -Narre durch Manfred und Hella Galm sowie Gudrun und Nico Müller dekorierten und voll besetzten Saal des VfR-Sportheimes hatte am vergangenen Wochenende die „Schernemer Fastnacht“ ihre traditionelle Veranstaltung. Durch Präsident Klemens Hofmann wurde erneut ein 4-Stunden dauerndes Programm von bester närrischer Qualität zusammen gestellt. Ihm oblag es auch die Veranstaltung zu eröffnen und die Begrüßung vorzunehmen, sowie den Jahresorden mit den Motiven der Fußballspielgemeinschaft vorzustellen. Für die musikalische Stimmung zwischen den Programmpunkten und insbesondere noch lange danach war das „Duo Banal“ zuständig.
Wer keine Garde in seinen eigene Reihen hat, für die ist ein Gardetanz immer etwas Besonderes. In diesem Fall war es die Seniorengarde der „Heeschter Berkediebe“ die den ersten perfekten tänzerischen Glanzpunkt setzten. Die Schernemer Schautanzgruppe präsentierte danach „Sparmaßnahmen im Altenheim“, wobei auf Kommando ein äußerst sparsamer Umgang mit der Hygiene im Mittelpunkt dieses Sketsches dargestellt wurde.

Mit der Jugendtanzgruppe der „Reischebocher Turmwächter“ kam Discofieber in den Saal. Sie zeigten einen begeistert dargebotenen mit vielen Neon-Ideen gespickten Showtanz, den Linda Brenneis und Rebecca Schäfer einstudierten. Eine richtige Fastnachtsgranate kam dann mit Antje Gellner auf die Bühne, die als Frau Feiertag von ihren Erlebnissen in der Reha erzählte. Sie verstand es mit ihrem Vortrag einschließlich einer Zugabe die Stimmung im Saal absolut zu steigern.

Anschließend war mit viel Abwechslung in Tanz und Akrobatik das Tanzmariechen Pauline Kuhn aus Mudau zu sehen, das einen sehr temperamentvollen Auftritt hatte. Sodann oblag es Präsident Klemens Hofmann die Abordnungen der „Dumbocher Turmspatze“ und der „KaGeMuWa“ zu begrüßen, wobei insbesondere der Austausch von Geschenken und der zahlenmäßige, auch recht sparsame, Umgang mit Orden ein Thema war.
Alljährlich lassen sich die Männer vom Neuen Garten etwas Originelles einfallen. So auch geschehen in diesem Jahr mit „3 Männer am Klavier“, die es tatsächlich fertig brachten ohne Hände das Klavier zu spielen. Ein in ihren Bewegungsabläufen brillanter fastnachtlicher Beitrag.

Nach einer Pause kam der Auftritt von Schreiner Klemens Hofmann mit einer Werbung für das Handwerk. Es bewahrheite sich bei diesem Vortrag eindeutig „So wie der Schreiner, kann’s Keiner“. Vergleichsweise kamen dabei die Beamten nicht gut weg.
Das alles ist Deutschland, das alles sind wir“. Unter diesem Motto brachten nun die
VfR-Fußballer und VfR-Aerobicgruppe mit Trainerin Tatjana Bader nochmals Stimmung in den Saal. Perfekt in Choreographie und Darstellung begeisterten sie das Publikum

Was bei der Ecke –Narre -Veranstaltung als einer der Höhepunkte nicht fehlen darf, sind die „Drei von der Damen-Gymnastikgruppe“ mit Christa und Margarete Galm sowie Andrea Grimm. Bereits unnachahmlich perfekt im optischen Auftreten, präsentierten sie mit dem Thema „Wellness“ gekonnt verpackt Witze -Highlights am laufenden Band.
Einen mitreißenden rhythmisch und auch optisch hervorragenden Eindruck hinterließen zum Abschluss die „Schernemer Mädels“ mit dem Showtanz „Rockstars“. Sie verstanden es wieder einmal Tanz und Musik hervorragend aufeinander abzustimmen.
Einen Wehrmutstropfen hatte dann doch die Veranstaltung und zwar mit der Bekanntgabe von Klemens Hofmann, dass er nach der Fastnacht 2014 als Präsident nicht mehr aktiv sein wird. Werner Walter und Erwin Haas bedankten sich bei ihm mit Geschenken für seine 15 – jährige aktive Zeit als Präsident und der Narrensaal dankte mit einem lang anhaltenden Beifall.

Der finale Abschluss war das gemeinsame Singen des „Schernemer Liedes“ sowie der Dank an die Akteure hinter der Bühne mit Andreas Schäfer für den „guten Ton“. Das Programm der Ecke -Narre 2014 macht jedenfalls Mut auf ein Fortbestehen dieser Veranstaltung im Jahr 2015.