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Fröhliche "Stroßefaschenaacht" beginnt

Mudi. Auch am heutigen Schmutziche Donnerschdaach ziehen wieder wie seit Jahren die „Aalde Weiber“ durch die „Stroße un Gschäfte von Mudi“. Dabei sind die „Weiber“ weit entfernt von alt, sondern im besten Alter und jünger. Gründerinnen dieser schönen Tradition waren Maria Müller und die unvergessene Lieselotte Schell, die in den ersten Jahren nur zu zweit unterwegs waren. Doch im Laufe der Jahre hat sich eine schöne Gruppe zusammengefunden, die von den Geschäftsleuten schon erwartet und dort auch gut und ausreichend bewirtet wird. Das können die Frauen gut vertragen, denn der Tag ist lang und anstrengend. Im Gegenzug haben die „Aalde Weiber“ immer wieder nette und passende Beiträge parat. Unter anderem sind sie im Rathaus gern gesehene Gäste, weil sie Abwechslung in den Behördenalltag bringen. So ganz nebenbei werden den Männern dann die Krawatten abgeschnitten und als Trophäen an die Mäntel gesteckt. Die Krawatte galt früher als Status-Symbol für eine gehobene Stellung in Ämtern und Betrieben – eine Position, die fast ausschließlich den Männern vorbehalten war. An Faschenaacht wurde sie abgeschnitten und der Statusunterschied aufgehoben. An Faschenaacht sind halt alle gleich …