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Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR)

 

Programmjahr 2016

 

 

Zuwendungsziel, Rechtsgrundlagen

 

Ziel des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum ist die nachhaltige strukturelle Verbesserung in Gemeinden des Ländlichen Raumes.

 

Dabei geht es u. a. darum,  die ökologische und soziale Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft zu unterstützen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen weiterzuentwickeln, den demographischen Veränderungen zu begegnen, die dezentrale Wirtschaftsstruktur des Landes zu stärken, der Abwanderung entgegenzuwirken, den Strukturwandel zu begleiten und dabei sorgsam mit den natürlichen Lebensgrundlagen umzugehen. Das Programmjahr 2016 konzentriert die Förderung noch stärker als bisher auf die Innenentwicklung und die Belebung der Ortskerne. Damit sollen die Ortskerne gestärkt und der Landschaftsverbrauch im Außenbereich gebremst werden.

 

Zuwendungsempfänger

 

Zuwendungsempfänger sind neben den Gemeinden

 

auch private Bauherren und Betriebe.

 

 

Nachfolgend eine kurze Übersicht der Fördermöglichkeiten:

 

Förderschwerpunkt „Wohnen“

 

Erhaltung und Stärkung der Ortskerne durch Umnutzung vorhandener Bausubstanz, Maßnahmen zur Erreichung zeitgemäßer Wohnverhältnisse (umfassende Modernisierungen),  ortsbildgerechte Neubauten an Stellen, die bebaut sind und wo der Bestand zuvor abgebrochen wird.

 

Der Fördersatz beträgt 30 %, max. aber 20.000 € je Wohnung für Modernisierungen und bis zu 50.000 € je Wohnung für Umnutzungen.

 

Die Kosten der Baureifmachung (insbesondere Abbruchkosten) sind nach den neuen Richtlinien grundsätzlich auch für private Eigentümer förderfähig.

 

Förderbeispiele:

 

  • Eine ehemalige Scheune oder sonstiges Gebäude im Ortskern wird umgebaut und es wird eine Wohnung eingerichtet. Die Maßnahme kann mit 30 %, max. bis zu 50.000 € gefördert werden. Das Gebäude muss in den wesentlichen Bauteilen erhalten bleiben.

 

  • Ein älteres Wohngebäude im Ortskern (errichtet vor 1945) wird grundlegend modernisiert. Es ist eine Förderung von 30 %, max. 20.000 € möglich.

 

  • Ältere Gebäude im Ortskern werden abgerissen, an deren Stelle wird ein Wohnhausneubau errichtet. Die Kosten der Baureifmachung (insbesondere Abbruchkosten) und der anschließende Wohnhausneubau können mit 30 %, max. 20.000 € gefördert werden.

 

 

 

Förderschwerpunkte „Grundversorgung“

 

Sicherung der Grundversorgung mit Waren und privaten Dienstleistungen,

Fördersatz: bis 20%, max. aber 200.000 €.

 

 

Förderschwerpunkt „Arbeiten“

 

Sicherung bzw. Schaffung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittleren Unternehmen vor allem in Verbindung mit der Entflechtung unverträglicher Gemengelagen.

Fördersatz  i.d.R. 10% der zuwendungsfähigen Aufwendungen.

 

Förderbeispiel:

 

  • Betrieb A stößt an Kapazitätsgrenzen und möchte sich vergrößern. Es ist der Anbau einer Halle notwendig, zusätzlich sollen weitere Maschinen beschafft werden. Die Maßnahme kann mit 10 % gefördert werden.

 

Anträge (mit Kostenvoranschlag nach DIN, Plänen usw.) müssen bis 18.09.2015 bei der Gemeinde vorliegen. Vorab sollten wir Ihr Interesse persönlich besprechen, wir stehen dafür gerne zur Verfügung (H. Knapp Tel. 78-32).